Don Bosco Club Borbeck
Schalke. Christoph Metzelder hat aus den Förderprojekten jeweils 5 Kinder zu seinem Abschiedsspiel auf die Haupttribüne geladen. Für jedes Kind gabs ein "Danke Metze"-Shirt, und nach Spielende durften die Kleinen aufs "heilige Grün" des Spielfelds, um gemeinsam mit Metze noch eine Ehrenrunde zu drehen!
Es folgte ein herzlicher Abschied con Kindern und Betreuern und ein grosses DANKE SCHÖN fürs Kommen.
8 Jugendliche aus unserem Boxteam und 4 Betreuer unterstützten Robert bei seinem Kampf gegen den Polen Sylwester Walczak. Nicht zuletzt die begeisterten Anfeuerungsrufe unserer Jugendlichen haben Robert dabei geholfen, Walczak, welcher sich als starker Gegner herausstellte, klar nach Punkten zu besiegen.
Robert Tlatlik ist seit Februar amtierender internationaler deutscher Meister im Junior-Federgewicht, ausserdem ist er seit 2012 auch Boxtrainer.

Unsere Einrichtung befindet sich in Trägerschaft der Salesianer Don Boscos. Unsere Arbeit orientiert sich daher am Stil und der Pädagogik des italienischen Priesters und Erziehers Johannes Bosco (1815 – 1888), der auf der Grundlage seines christlichen Glaubens besonders benachteiligten jungen Menschen mit einer tiefen Sympathie begegnete.

Die „Pädagogik der Vorsorge“, wie Don Boscos sie nannte, zeichnet sich aus durch:

  • - Liebe und Güte als Grundpfeiler der Begegnung mit den jungen Menschen. „Vergesst niemals die Liebenswürdigkeit im Umgang mit den Jugendlichen; ihr gewinnt die Herzen der Jugend durch die Liebe.“ (Don Bosco) - Glaube an den guten Kern in jedem Jugendlichen. Don Bosco nahm sich derer an, „die nicht schlecht sind, aber schlecht werden, weil sich niemand um sie kümmert.“
  • - Ganzheitliche Sorge um junge Menschen. Johannes Bosco gründete ein „Oratorium“, das für die Jugendliche zugleich ein Haus war, das sie aufnahm, eine Pfarrgemeinde, die die Frohe Botschaft verkündete, eine Schule, die sie fürs Leben vorbereitete und ein Spielhof, wo man einander freundschaftlich begegnete und fröhlich war. (Auszüge aus den Leitlinien der Salesianer Don Boscos „Arbeiten im Geiste Don Boscos“) Am Vorbild Don Bosco orientiert, wollen auch wir junge Menschen bei ihrem Weg ins Leben begleiten, ihnen einen Ort geben, an dem sie sein dürfen, die Freizeit mit ihnen teilen und ihnen in den Sorgen auf dem Weg zum Erwachsensein Hilfestellungen geben. Wir sind bemüht, sie ganzheitlich zu fördern, damit sie zu einer eigenständigen Persönlichkeit heranreifen können. Die Erfahrung von Gemeinschaft und Solidarität soll sie zu einem gelingenden Leben in der Gesellschaft befähigen. Darüber hinaus werden sie angeregt, aktiv an der Gestaltung einer menschenwürdigen gesellschaftlichen Ordnung teilzunehmen.

Diese unsere, auf das Leben junger Menschen ausgerichtete und im Glauben an Christus begründete Tätigkeit mit und unter der Jugend wird als Evangelisierung bezeichnet. Deshalb richtet sich unser Angebot an alle Kinder und Jugendlichen, gleich welcher Herkunft, Nationalität oder Religion. Wir bemühen uns auf dem christlichen Wertehintergrund um eine Atmosphäre der Lebensbejahung, der Freude und des Wohlbefindens. Die Pädagogik Don Boscos verbinden wird mit den aktuellen gesetzlichen Grundlagen und pädagogischen Standards.

Unser Konzept haben wir jetzt auch in Form einer Broschüre schriftlich niedergelegt.

In der Mitte des 19. Jahrhunderts war Italien, wie viele Staaten Europas, von großen Umbrüchen gezeichnet: eine schnelle Industrialisierung ließ die verarmte Landbevölkerung in die großen Städte strömen, wo sie ihre Arbeitskraft billig verkaufen mußten. Besonders das Los der Jugendlichen war hart, Kinderarbeit an der Tagesordnung.

In Turin versuchte der Priester Johannes Bosco (1815 - 1888) durch sein Leben und Wirken eine Antwort auf die drängenden Fragen der Zeit zu geben. Er sammelte entwurzelte junge Menschen und bemühte sich um ihre schulische, berufliche und religiöse Bildung. Trotz großer Schwierigkeiten mit kirchlicher Obrigkeit und staatlicher Zurückweisung ging Don Bosco seinen Weg und gewann eine ansehnliche Zahl von Mitarbeitern. 1859 gab Don Bosco seinen Priestern und Brüdern eine Lebensregel, die 1874 von Papst Pius IX. anerkannt wurde. Seine neu gegründete Ordensgemeinschaft nannte er "Salesianer", denn zeitlebens war Don Bosco von Franz von Sales fasziniert, dessen Menschlichkeit und Liebenswürdigkeit für ihn zu wichtigen Bestandteilen seines pädagogischen Engagements wurden.

Seit Don Bosco versuchen die Salesianer hellhörig zu sein für die Nöte der Zeit; sie wollen mit jungen Menschen leben, für sie da sein als Helfer, Berater und Freunde, "damit das Leben gelingt".

Als drittgrößte Ordensgemeinschaft der katholischen Kirche zählen die Salesianer gegenwärtig fast 18.000 Mitglieder, davon 2.600 Brüder. In weit über 1.700 Niederlassungen in ca. 85 Provinzen auf der ganzen Welt sind sie im Dienst am jungen Menschen tätig. In der Deutschen Provinz leben und arbeiten die Salesianer Don Boscos zur Zeit in etwa 40 Niederlassungen in Deutschland. Eine davon ist unser St.-Johannes-Stift mit dem angeschlossenen Don-Bosco-Gymnasium in Essen.

Don Giovanni Bosco wurde 1934 heilig gesprochen. Sein Fest feiern wir am 31. Januar.

Der Don-Bosco-Club Essen-Borbeck wurde 1974 eröffnet. Mit seinen 1200 Quadratmetern nutzbarer Fläche ist er eine der größten Kinder- und Jugendeinrichtungen dieser Art. Das Haus besteht aus drei Etagen. Fünf achteckige Türme bilden die Räumlichkeiten für die Angebote im Haus. Verbunden sind diese Türme jeweils mit einem Spielflur bzw. den Treppenhäusern.

Im Keller befinden sich die lauteren Bereiche z.B. Disco, Boxraum, Werkraum, Kegelbahn. Das Erdgeschoss beherbergt z.B. die Bereiche Bistro, Billard, Kinderraum, Toberaum. Im Obergeschoss findet man dann schließlich noch die ruhigen Bereiche z.B. Internetcafé, Hausaufgabenbetreuung. Ebenfalls im oberen Stockwerk liegt der große Saal. Er ist vielseitig nutzbar. Das Training der “Don-Bosco-Dancers” ist hier eben so gut untergebracht wie Spielrunden, Theaterstücke, Vorträge oder einfach nur das Toben auf großen Sportmatten. 

Die Außenanlage besteht aus einem Parkplatz mit jeder Menge Fahrradständern, einem riesigen Spielplatz mit einem über 80 Quadratmeter großen Sandkasten. Schaukeln, Rutschen, und vieles mehr sind über die gesamte Fläche verteilt. Hinter dem Club befindet sich auch noch ein Bolzplatz mit Toren, um mal ein kleines Fußballturnier oder ähnliches durchzuführen.

Seit dem 31.01.1974 findet die offene Jugendarbeit der Salesianer im Don-Bosco-Club an der Wolfsbankstraße statt. Als „Haus der offenen Tür“ richtet er sein Angebot an alle Kinder und Jugendliche ab 5 Jahren.

Wichtigstes Ziel war es immer, mit einer sinnvollen und abwechslungsreichen Freizeitgestaltung Jugendliche zu fördern und zu begleiten. Der Don-Bosco-Club will aber mehr bieten als nur unverbindlichen Zeitvertreib. Wichtig ist, daß die Besucher, zu denen  Kinder und Jugendliche aus ganz Essen gehören, im Club ein Stück Heimat finden und sich hier wohl fühlen. Sie sollen auf Menschen treffen, die sich für sie und Ihre Situation interessieren. Zu diesen Menschen gehören auch unter anderem etwa sechzig ehrenamtliche Mitarbeiter, die bei „Padders“ großgeworden sind. Auch Hilfen bei typischen jugendlichen Problemen und Erziehungsschwierigkeiten gehören zu den Aufgaben des Clubs und dessen Mitarbeiter.

Das Haus ist heute etwa 43 Stunden in der Woche geöffnet. Hinzu kommen noch zahlreiche Sonderveranstaltungen an Wochenenden und in den Schulferien. Zwischen 14 und 18 Uhr ist der Club dann von Montags bis Freitags für Kinder geöffnet. Jugendliche ab 12 Jahren haben ab 15 Uhr Zugang und können sich hier am Dienstag und Donnerstag bis 18 Uhr, am Montag und Mittwoch bis 21 Uhr und Freitags (ab18 Uhr Disco) bis 22 Uhr aufhalten.

Beliebte Einrichtungen des Hauses sind nicht nur der Kinderraum und der Spielplatz, sondern auch das Bistro, die Kegelbahn, der Boxring, der Erfrischungsraum und die Billard- bzw. Kickertische erfreuen sich hoher Beliebtheit. Darüber hinaus ist auch als besonderes Angebot die Tanzgruppe der Don Bosco Dancer  zu nennen. Des weiteren bietet der Club auch Ferienfahrten, Ausflüge, diverse Kurse und Arbeitsgruppen an. Den Jugendlichen wird darüber hinaus auch die Möglichkeit gegeben im Disco- und Bistroteam aktiv mitzuarbeiten und das Programm mitzugestalten.

Alle Aktivitäten des Clubs werden von zwei pädagogischen Fachkräften koordiniert. Wie schon erwähnt, wird aber auch ein erheblicher Teil der Arbeit von ehrenamtlichen Mitarbeiter/Innen geleistet, sie sich auf vielfältige Weise einbringen. Das Schönste jedoch ist, daß sich immer wieder Jugendliche und Erwachsene für den Club begeistern lassen und zusammen mitarbeiten.

Also dann, kommt vorbei und besucht uns.

Freitag, 22. März 2013 - Der Don Bosco Club in Essen Borbeck verabschiedet sich in die Osterferien! Das Team rund um Susi & Tom kann neue Energien für die kleinen und grossen Kinder sammeln, und diese können ihre Ferien zur Erholung von der Schule und zum fröhlichen Ostereiersammeln nutzen.

Zum Ausklang des letzten Tages im Club gabs diesmal keine Disco, sondern eine "geschlossene Gesellschaft" aus ausgewählten Mädels und Jungs, die schon zur "Stammbesatzung" des Clubs gehören; zu Pizza, Pasta und Getränken traf man sich im Untergeschoss, welches wieder zur Chill Out Zone hergerichtet war (diesmal sogar mit elegant-peppiger Schummer-Farbausleuchtung). Das Highlight dieses Abends aber war wohl der Umstand, dass der grosse Fernseher aus dem Bistro im Erdgeschoss unten aufgebaut wurde - schliesslich gabs heute Fussball zu sehen!

Nun ja - so hatten wir uns das eigentlich nicht gedacht...nachdem die letzten Male ein leichter Aufwärtstrend bei den Besucherzahlen zu spüren war, haben unsere Kids bei der Disco am 22. Februar zahlenmässig einen kleinen Negativrekord aufgestellt: 15 Leutchen waren da.

Auf diese Weise kommt das Konzept ein wenig ins Straucheln, denn auch wenn die Disco keinen Gewinn abwerfen braucht (und es auch nicht soll), so sollte doch der ganze Aufwand, der da getrieben wird, nicht im Leeren verpuffen...

Der dritte Disco-Abend im Don Bosco ist vorbei - so langsam kommt das Ganze wieder in die Puschen...

Diesmal waren es schon an die 30 Gäste, die sich beschallen liessen, die zum Teil heftig abgezappelt haben, oder den Abend einfach nur nutzten, um mit Freunden zu chilen, zu quatschen, Spass zu haben. Die Tendenz: steigend!

Schon jetzt, nach nur drei Wochen, zeigt sich, dass die Entscheidung, den gesamten Discobetrieb in das Untergeschoss des Clubs zu verlegen, richtig war - der "Kundenbetrieb" findet nun deutlich konzentrierter statt, weniger Hin- und Hergerenne vor allem ausserhalb des Clubs auf der Strasse, wo der Übermut unserer jungen Gäste sich schon mal recht lautstark in die Gehörgänge der Anwohner ringsum zwängte...

Am 18. Januar 2013 ist es soweit: die Disco des Don Bosco Club in Essen Borbeck eröffnet wieder!

Nachdem der Zulauf in den letzten Wochen erheblich nachgelassen hat, haben wir vom Team uns mal zusammengesetzt, um herauszufinden, woran das liegen könnte; wir sind zu dem Schluss gekommen, dass die Disco in ihrer bestehenden Form zur "Routine" und durch mangelnde Angebote allmählich langweilig geworden ist.

Deshalb haben wir beschlossen, sie im Jahr 2013 mit ein paar Änderungen wieder aufleben zu lassen:

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