Mein Borbeck

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Ein wenig Zynismus könnte man dem Wetter tatsächlich anlasten... Ausnahmezustand allenorts, die Strassen sind nicht vollends ausgestorben, doch der Verkehr zu Rad und zu Fuss hält sich stark in Grenzen, fast wie an einem stillen Feiertag. 

Milde Frühlingstemperaturen, die Sonne strahlt vom wolkenlosen Himmel herab, eigentlich ideale Voraussetzungen an die frische Luft zu gehen, etwas zu unternehmen, und sei es nur durch die Stadt zu bummeln oder in den Park zu setzen... doch statt des erwareten Menschengewimmels, sieht man fast leere Strassen, kaum ein Mensch unterwegs - die wenigen, die nicht im Homeoffice oder an ihrem Arbeitsplatz ihre Brötchen verdienen, stehen im Laden in der Kassenschlange... mit Sicherheitsabstand, freundlich distanziert. 

Diesmal sind es nicht unsere "lieben Mitmenschen", die uns nach einem Schabernack "April April!" zurufen - diesmal scheint Mutter Natur uns diesen Streich zu spielen...

April April! Lasst euch nicht ärgern!

 

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Freitag Nachmittag - Feierabend. Die Sonne scheint, milde Temperatur, da kann man zur Entspannung nach dem aufreibenden Arbeitstag eine Runde um den Block spazieren, an der Trinkhalle einen kurzen Stop einlegen um Zigaretten zu kaufen... die Strassen sind leer, vereinzelt sieht man jemanden Einkaufstüten schleppen, die letzten Besorgungen der Woche erledigen. 

 Zuhause angekommen, erst mal einen frischen Kaffee geniessen, zurücklehnen, sich informieren was so in der Welt vorgeht - abseits der offiziellen Nachrichten erfährt man, womit sich das Umfeld die Zeit vertreibt: Stadt-Land-Fluss, Brettspiele, allerlei Unterhaltendes für zuhaus, was man im kleinen Kreis der Familie, ohne Aufwand in den eigenen vier Wänden gegen Langeweile tun kann. 

Stille Überlegung, was im Haushalt zu tun ist, das Wochenende bietet sich ja geradezu an, den Hausputz zu erledigen, Möbel zu rücken, all die Kleinigkeiten zu erledigen welche man über die Woche zugunsten der Arbeit hat liegen lassen. Was gibts Sonntag zu essen? Auch darüber wird sinniert, und ein grober Zeitplan bis Sonntag Abend erstellt, bevor man sich wieder auf die kommende Arbeitswoche vorbereitet. 

Ich schrecke aus meinen Gedanken auf - bin von meiner Luftschnapp-Runde zurück vorm Haus, und mir fällt auf: bis auf die Anzahl geparkter Autos - darunter auch mein schwarzer Brummer, der brav vor der Haustüre auf seinen Einsatz wartet - und deren Baujahr, erinnert die Szenerie draussen stark an vergangene Zeiten, an die 80er, 90er Jahre, als der Wechsel zwischen Arbeit im Betrieb und der Freizeit in den eigenen vier Wänden noch Normalität war, als man mehr im Kreis der eigenen Familie abschaltete statt kreuz und quer durch die Weltgeschichte tingelte, um sich mit Freunden zu treffen, zu feiern, zu shoppen, irgendwo in bunter lauter Gesellschaft "abzuhängen"...

Nur mit dem Unterschied dass wir grad 2020 haben, dass diese Ruhe und Beschaulichkeit, die wir allenorts erleben, behördlich aufdiktiert ist -  Einschränkung um der Sicherheit und Gesundheit willen. 

Aber ist es wirklich eine Einschränkung? Der erzwungene Verzicht auf Lebensqualität? Ok, es gibt Geschädigte, die vom Virus gnadenlos heimgesucht werden und darunter zu leiden haben. Es gibt Streiterei und Unsicherheit in den Geschäften, welche wider besseres Wissen leergekauft werden, als gäbe es kein Morgen mehr... es gibt Einschnitte im Leben Geschäftstreibender und deren Personal, welche den Betrieb aufgrund der Verordnungen einstellen mussten. 

Das Ausmass dieser Einschnitte hat derzeit Dimensionen erreicht, welche uns heutzutage fremd geworden sind, welche uns aus der Geborgenheit der Routine herausreissen, aber wirklich neu, ungewöhnlich, sind sie nicht. Keine Endzeit, die uns in Depression verfallen lassen muss, Keine Katastrophe, deren Ende unausweichlich auch das Unsere sein wird. 

Vielleicht ist es eher ein neues Kapitel unserer Gesellschaft - ein Besinnen auf das eigene, familiäre Umfeld, die eigene nahe Umgebung, die Bescheidenheit in Tun und Auftreten... auch das Modewort "Entschleunigung" bekommt hier zum Teil seine Berechtigung. 

Blendet man das Unabänderliche für einen Moment aus, befasst man sich mit dem Augenblick, dem "Jetzt" und "Hier", findet man vielleicht neben all der Verunsicherung möglicherweise eine lang vergessene Art und Weise zu leben... sich und sein Umfeld wahrzunehmen... seine Zeit zu gestalten ohne den Zwang der "gesellschaftlichen Exhibition", ohne den Drang seine vielfältigen Aktivitäten mit möglichst vielen Mitmenschen zu teilen und sich an ihnen zu messen... 

Mag sein, dass ich zu einer Minderheit zähle, die sich gern an vergangene Jahrzehnte erinnert, die das Leben nicht als "Wettbewerb" sieht, in dem man sich mit anderen zu messen hat, die in dem, was andere beim Vergleich "alter Zeiten" zum "Jetzt" als Verlust ansehen, keinen Nachteil entdeckt, sondern eher die Möglichkeit zur Ruhe, Besinnung, Einkehr... diese Einstellung wirkt sich auf jeden Fall positiver auf mich aus als ein Hadern mit dem Schicksal, und der Ein oder Andere täte vielleicht gut daran, sich auf ähnliche Weise zu besinnen...

Euch allen ein angenehmes - und gesundes - Wochenende!

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Langsam versinkt die Sonne am trüben Horizont... einsam steht er in der Ödnis, staubig, abgerissen, die Augen im unrasierten Gesicht zusammengekniffen, als suche er das nächste Ziel für die Schrotflinte in seiner Hand... 

Hinter ausgebrannten Autowracks, aufgetürmtem Schutt, verbergen sich verstohlene Gestalten, ängstlich dem Recken entgegenblickend, gierig jedoch auch sein Ziel ins Auge fassend... eine säuberlich aufgebaute Pyramide aus - Klopapier!

Ok, genug der Träumerei - draussen wartet die Realität, die kann halb so schlimm nicht sein... 

Nach Feierabend noch schnell den Einkauf erledigen - in der Regel nichts Besonderes... anders jedoch in diesen Tagen. Kurz in die Borbecker City gefahren, dem grossen, mit unüberschaubarer Warenvielfalt ausgestatteten Lebensmittelmarkt entgegen - schon bei der Auffahrt auf den Parkplatz überkommt mich ein seltsames Gefühl: 
Statt eng aneinandergereihter Autos, umherwirrenden Menschenmengen, eine grosse, fast leere Fläche! 
Kaum ein Fahrzeug, das auf schwer bepackte Leute wartet, um sie mit ihrem frisch erworbenen Vorrat nach Haus zu chauffieren... 

Im Laden dann des Rätsels Lösung: Das Bild des einsamen Rächers inmitten öder Fläche lebt hier wieder auf! 
Leere Regale wohin man schaut, das Ladensortiment der grundlegenden Artikel des täglichen(?) Bedarfs beraubt... hab ich was verpasst? Ist das Ende der Welt bereits angebrochen, und ich habe es verschlafen? Hat ein mächtiger Despot verfügt, dass nichts mehr produziert, nichts mehr verkauft wird, die Versorgung der Menschheit eingestellt wird? 

Nein - Corona lautet das Zauberwort, das aus friedfertigen, relativ vernunftbegabten Menschen panisch an den Untergang glaubende Wilde macht! 
Das zu regelrechten Schlachten um begehrte Pretiosen anstiftet, wie Brot, Milch, Mehl, Nudeln... und nicht zuletzt das unentbehrliche, in Gold nicht aufzuwiegende Klopapier! 

Hallo? Falscher Film? 

Leute - die Welt geht nicht unter, auch Morgen fahren noch Trucker beherzt ihre schwer beladenen LKWs von Laden zu Laden, verräumen fleissige Verkäufer unermüdlich Nachschub in den Regalen und stellen sicher, dass niemand hungern, dursten... oder ohne Klopapier auf dem stillen Örtchen hocken muss! 

Nicht das unerforschte, bedrohlich scheinende Virus ist es, das uns das Leben schwer macht, nicht das unbeholfene, nur schlecht koordinierte Vorgehen unserer "Entscheider" auf politischer Ebene, nicht die zahllosen Fake-Meldungen, die sich in den Onlinemedien, aber auch in Papierform durch die Gesellschaft fressen... 

WIR sind die Ursache allen Übels! WIR filtern aus jeder noch so positiven Meldung das Negativste heraus, konzentrieren es, runden es mit Missmut und phobischen Gedanken ab, malen es schwarz an - und tragen es dann als einzig plausible Tatsache vor uns her! 
Über Corona zu scherzen wäre fehl am Platz, aber die Pandemie ist nicht gleichbedeutend mit dem Ende der Welt, dem Ende der menschlichen Zivilisation! Und schon gar nicht mit dem Ende der Versorgung! 

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Schaltet eure Hysterie doch einfach mal einen Gang runter, haltet euch an Regeln, die man schon zu euren und eurer Vorfahren Kindheit aufgestellt - und befolgt hat... Schränkt allzu innige Kontakte ein, vermeidet es, zur sprichwörtlichen Virenschleuder zu werden, oder selber einer zum Opfer zu fallen! Geht etwas besonnener mit euren Mitmenschen um! Verbarrikadiert euch nicht zähnefletschend hinter euren gehamsterten Vorräten, missgünstig auf den starrend, dem ihr die letzten Sachen vor der Nase weggekauft habt! 

Geht an die frische Luft, tankt Sonne, Energie und Frühlingslaune!

Und verdammt nochmal, lasst etwas Toilettenpapier übrig für diejenigen, die es bitter benötigen!!! 

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Wo man auch hinschaut und -hört, überall geistert nur "Corona" durch die Köpfe... inzwischen werden schon ganze Nationen zum Sperrgebiet erklärt! 

Natürlich, das ist eine ernste Sache, und niemand sollte sich unnötigem Risiko aussetzen, aber jetzt nur noch in heller Panik sämtliche Geschäfte leerkaufen, hysterisch von Arzt zu Arzt hetzen, und sich bibbernd in den eigenen vier Wänden verschanzen? Nee, das ist nicht das Wahre! 

Entspannen wir doch mal die geplagten Nerven mit einem Blick nach draussen - und beobachten, wie sich scheinbar in aller Stille etwas Frühlingshaftes ankündigt... wenn auch zunächst sehr zaghaft und nur für kurze Augenblicke! Ging der Februar mit einem Hagelwolkenbruch erster Güte zu Ende, und liess sich als der "niederschlagsreichste Februar seit Beginn der Wetteraufzeichnung" feiern, so traut sich zu Beginn des März zwischen all den Schäuerchen und Nieselregen tatsächlich auch mal die Sonne ans Tageslicht, gepaart mit recht mildem Klima! 

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Schaut man tief in sich hinein, vorbei an den berüchtigten Winterdepressionen, die den einen in voller Wucht befallen, dem anderen nur die Laune nach unten drücken - kann man solch sonnigen Momenten tatsächlich etwas Positives abgewinnen, und sei es auch nur für kurze Momente... einfach mal innehalten, den Blick in den strahlend blauen Himmel lenken, die wärmenden Sonnenstrahlen in klarer Luft geniessen (ok, das mit "wärmend" und "klarer Luft" lassen wir mal so dahingestellt) und sich auf den nahenden Frühling freuen... das lässt innerlich aufatmen, und sollte auch der Laune recht zuträglich sein... 

Einen angenehmen Wochenstart euch allen!

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Und was tut die Katze von Welt, wenn selbst ihr, die sie sonst jeder Witterung trotzig entgegenschleicht, das ständige Hin und Her zwischen Sonne, Schneeregen und Sturm zu bunt wird?Na klar, mit einem verführerischen Seitenblick dem heimischen Dosenöffner signalisieren, dass es nun an der Zeit ist, mit Leckerchen und Streicheleinheiten nicht zu geizen!


Geniessen kann man die Wetterlage nun wirklich nicht - aber lasst euch davon nicht die Laune verhageln!

Augen geradeaus, geradewegs aufs nahende Wochenende gerichtet, und durch! 

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Erst kam "Sabine", die bereitete "Victoria" den Weg, damit die sich auch noch austoben konnte - Regen, Hagel, Sturm, ein Wetter zum Zuhause-Verbuddeln-und-nicht-aus-dem-Fenster-Gucken...

Da hebt das nahende Ende des Winterquartals spürbar die Laune! Draussen wirds bereits vor 8 Uhr langsam hell, ab und an schaut auch die Sonne mal durch die rasenden Wolken - selbst auf dem Weg zur Arbeit ein erhebender Anblick! 
Und wenn es zum Feierabend bereits wieder dunkel ist... unsereins lässt sich hiervon nicht demoralisieren, mit geeigneter Ausstattung macht man auch die dunkelste Nacht zum Tag! 

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Euch allen einen schönen Start in die zweite Wochenhälfte - haltet durch, der Samstag naht ^^

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Morgens, halb Zehn, in Deutschland... kann man nicht nur Keksriegel futtern, sondern sich auch wieder mal übers Wetter wundern: 

Dichten Nebel erwartet man ja eigentlich in den frühen Morgen- oder Abendstunden, so am frühen Vormittag hat man den eher selten so ausgeprägt... wobei dier dichte Dunst - abgesehen von höheren Anforderungen an die Aufmerksamkeit im Strassenverkehr - doch schon das ein oder andere Strassenbild zum Idyll geraten lässt... 

Das, was bei "normaler" Witterung eher trist, grau und trostlos scheint, bekommt durch die Kombination aus Nebelschwaden und durchscheinendem Sonnenlicht einen ganz eigenen Reiz - durch das eingeschränkte Sichtfeld wird man auf ganz eigentümliche Weise "entrückt", aus dem stressigen Alltagstrott in eine angenehme Abgeschiedenheit entführt, wenn auch nur für Augenblicke... 

Und der ein oder andere gesteht sich in solcher Atmosphäre gern ein, dass es nicht immer aufwändiger Gestaltungen und ausgefeilter Choreographien bedarf, um einen Moment des Wohlbefindens zu erheischen...

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Euch allen ein geruh- und erholsames Wochenende!

P.S.: Legt Hunde und Kinder an die Leine, stellt die Laternen in den Keller und das Auto unters Bett - "Sabine" kommt! Ab Sonntag Abend bringt sie Chaos und Verderben übers Land! (Ehrlich gesagt, die augenblicklichen Ankündigungen des Sturmtiefs scheinen mir wie der verzweifelte Versuch gewisser Boulevardblätter oder -Magazine, das Publikum mal wieder mit einer halbgaren "Sensation" vom Hocker zu reissen... warten wirs ab...)

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(Danke an Kraftwerk - gute Musik, die manchmal sogar zur aktuellen Strassenlage passt ^^) 

Ab und an möchte der schwarze Brummer auch mal gescheucht werden! 

Schön - wenn das Wetter trotz anderer Voraussagen mitspielt.
Unschön - wenn manch Verkehrsteilnehmer meint dass es sinnvoll wäre, schneller zu fahren als sein Vordermann.
Schön - wenn sich trotz allem Gerangel kein Stau bilden will.
Unschön - wenn das Wetter sich an den gleichnamigen Bericht erinnert und es anfängt zu schneeregengraupeln.
Schön - wenn das nur von kurzer Dauer ist und man fast trocken wieder zuhause eintrudelt! 

Euch allen ein stau- und unfallfreies Wochenende!

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Wettermässig gefühlt ist es grad mal November, grau, kühl, ab und an verhalten sonnig; und doch - das Weihnachtsfest liegt grad hinter uns, und der letzte Tag des Jahres geht in die zweite Halbzeit! 

In 12 Stunden ist es soweit: Gross und Klein lassen es buchstäblich krachen, es wird geböllert, der Himmel erhellt, tausende von Euros innerhalb Sekunden in die Luft geblasen! Oder man sitzt in fröhlicher Runde rund ums Raclette, geniesst fingerhutkleine Portiönchen, stundenlang am Tischofen erhitzt. Oder sitzt gemütlich mit einem Glas Sekt, Bier oder sonstigem vorm Fernseher, zählt die Sekunden. Oder hat als Feuerwehrmann, Arzt, Rettungsdienstler oder Ähnliches Notdienst und hofft auf eine ruhige, ereignislose Nacht. 

Gleich wie ihr euer Silvester begeht, ob laut oder leise, aufgeregt oder entspannt - euch allen 

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Einen
Guten Rutsch ins Jahr 2020!

Und bei allem Spass den ihr haben werdet - denkt an die, denen das Silvesterfeuerwerk keine Freude bringt: nehmt Rücksicht auf Tiere und brandgefährdete Einrichtungen! Meine Katzen danken es mir, wenn ich sie mit Thunfisch aus der Dose und Katzenminze verwöhne, statt mit grellem Feuerwerk ^^

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Das Klischee der "Weissen Weihnachten" wird in diesem Jahr wohl eher nicht erfüllt - grau, diesig, kühl ist es draussen, da mag man kaum vor die Tür gehen - abgesehen von Tausenden, die gestern und heute noch mal die Ladenstrassen, Weihnachtsmärkte und Einkaufspassagen stürmen, da sie wieder einmal vom plötzlich anstehenden Weihnachtsfest vollkommen überrascht wurden... um schnell noch die letzten Geschenke zu kaufen, vor allem aber weil ja allgemein bekannt und allgegenwärtig ist, dass der Handel nach den Feiertagen den Betrieb einstellt, und es nie, nie wieder etwas zu kaufen geben wird - keine Lebensmittel, keine lebensnotwendigen Utensilien, gar nichts! 

Vielleicht gehört es ja dazu, an den letzten Tagen des Jahres alles zu geben, sich zu verausgaben, um seiner Familie, den Verwandten und Bekannten, seiner ganzen Umwelt mitzuteilen wie hoch man das "Fest der Geschenke" doch schätzt... vielleicht sollte aber auch nur einen Moment innehalten, sich das Chaos in den Städten, und das wenig feierliche Wetter zum Anlass nehmen sich zu vergegenwärtigen, dass Weihnachten vor allem ein Fest des Friedens ist, der Besinnlichkeit, des Miteinanders. 

Vielleicht braucht es weder klirrende Kälte und weisse Schneemassen, keine sündhaft teuren Gaben und Geschenke, kein opulentes Festmahl mit zahllosen Menschen, denen man das ganze Jahr über erfolgreich aus dem Weg geht und sie wohlwollend ignoriert... vielleicht sollte man die feierliche Zeit dafür nutzen, abzuschalten, zu sich selbst zu finden, mit seinen Lieben zusammen zu sein - da spielt es keine Rolle ob ein reich geschmückter Christbaum das Zimmer erleuchtet oder der flimmernde Fernseher, ob der Gänsebraten auf der reich gedeckten Tafel vor sich hin duftet oder Bockwurst mit Kartoffelsalat das Festmahl darstellen, ob sich Geschenke unterm Baum stapeln oder man sich einfach nur nahe ist...

Gleich wie ihr diese Tage begeht, wie ihr die Weihnachtszeit ausstaffiert, euch allen und euren Lieben

Ein frohes Weihnachtsfest!

 

bekannte zitate

Wenn Du nicht willst, was man Dir will, das willst auch nicht, was willst'n Du?
Otto Waalkes
Deutscher Komiker (1948 - )