Mein Borbeck

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Weiss jemand, ob Benzin ein Verfallsdatum hat?

Die momentane Lage ändert einiges an den Gewohnheiten, die man sich im Laufe der Zeit angeeignet hat... teils durch die aufdiktierten Einschränkungen bewirkt, zum Teil aber auch aus eigenem Antrieb, ist der Tagesablauf ein anderer als noch Anfang des Jahres.
Seit mehreren Wochen im HomeOffice, entfällt der Weg zur Arbeit - nicht nur mehr freie Zeit durch die wegfallende Fahrt zum Arbeitsplatz, nach anfänglicher Unruhe durch die Umstellung macht sich auch eine gewisse Gelassenheit - keine Nachlässigkeit! - im Job bemerkbar. 

Die vielen geschlossenen Läden, die Horden der Hamsterkäufer in den vergangenen Wochen, verbunden mit den Ausgangs- und Versammlungseinschränkungen, haben auch zu einer Umgestaltung des "Freizeitlebens" geführt... für mich als nur schwach ausgeprägten Gesellschaftsmensch vorteilhaft, wenn man sich in der Stadt micht durch kompakte Menschenmengen wursteln muss, auch in Parks und auf den Strassen ist gefühlt wesentlich weniger los als gewöhnlich... die "Zwangsentschleunigung" beim Einkauf durch das Abstandsgebot wirkt sich auf den gesamten Einkauf aus - nicht gehetzt durch die Regalreihen huschen, sondern in aller Ruhe durch die Gänge flanieren... man schnappt immer wieder Gesprächsfetzen auf, Schimpfen über die Drängler und Masken-Verweigerer, Erinnerungen an längst vergangene Zeiten (ja, manche fühlen sich tatsächlich an die Nachkriegszeit erinnert), aber auch das ein oder andere Gespräch, welches sich spontan zwischen Leuten entspinnt, die sich ansonsten auf der Strasse keines Grusses würdig wären. 

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Fast scheint es, als böte der Atemschutz genügend "Maske", um sich aus dem eigenen Schatten herauszutrauen und mit fremden Menschen zu kommunizieren, als würde die "persönliche Distanz", die in unserer Gesellschaft allgegenwärtig scheint, in gleichem Masse schrumpfen wie Maske und Abstandsregel sie erhöhen... interessant wäre es herauszufinden, ob dieses Phänomen von Dauer ist, über die "Corona-Zeit" hinaus Bestand haben wird...

Manch einem mag es ergehen wie mir - der sich ständig wiederholenden "Corona-Nachrichten" überdrüssig, welche im Grunde eh keine verlässlichen Aussagen treffen, sondern allenfals dazu geeignet sind die Verunsicherung in der Bevölkerung auf gleichbleibend hohem Niveau zu halten, ertappt man sich dabei, sich Gedanken zu machen... Gedanken über den Alltag, über das, was man bisher eher unterbewusst erlebt und bewältigt hat... nicht kritisch, hicht hinterfragend, man befasst sich einfach nur intensiver mit der alltäglichen Routine, der eigenen und der der Allgemeinheit... 

Genau so beiläufig habe ich heute festgestellt, dass ich immer noch mit der Tankfüllung von Anfang März herumfahre... normalerweise tanke ich alle vier Wochen! 
Einfach mal ins Auto steigen, sinnlos durch die Gegend fahren... Pfui! So was macht man doch nicht! Man muss auch an die Umwelt denken! 
Egal, mag mich verurteilen wer will, eine kleine Spritztour musste jetzt einfach mal sein - spontan ist mir da die Zeche Zollverein eingefallen... Industriekultur pur, und erstaunlich viel Grün mittendrin! Schon Jahre her, dass ich zuletzt mal dort war, so bin ich dem Alltagstrott für einen Augenblick entronnen, habe mich entspannt und gehe zufrieden ins Wochenende... ein solches wünsche ich euch ebenfalls...

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Schönes Wochenende euch allen!

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Ostern 2020 ist vorbei, die "Normalität" kehrt wieder ein... soweit möglich in der aktuellen Situation... 

Zeit sich mal ein wenig die Beine zu vertreten, und zwar NICHT zusammen mit unzähligen traditionellen Osterspaziergängern - wenn ich mich schon mal bewege, dann ausser Konkurrenz ^^ 
Bei der Gelegenheit habe ich nicht nur mir die Beine vertreten, sondern auch meinem "Dicken Schwarzen" mal ein paar Meter Auslauf gegönnt - nach Schuir hat es mich gezogen, wo ich den grössten Teil meiner Kindheit verbracht habe - lang, lang ists her... 

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Direkt hinter dem Wetteramt und dem LANUV betritt man eine andere Welt, ländlich abgelegen... schmale Asphaltstreifen, auf denen man dem entgegenkommenden Verkehr noch ausweichen muss - sofern mal einer stattfindet, Strassen, auf denen mehr Pferdeäpfel zu finden sind als Reifenspuren...  auch ohne strahlenden Sonnenschein kann man sich hier auf Anhieb wohl fühlen... 

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Dann einen kleinen Schlenker durchs Wolfsbachtal, runter an die Ruhr, auch da ist es schön ruhig... und man hat mal wieder was anderes gesehen als die eigenen vier Wände um sich herum... Auf dem Heimweg dann noch die "Verkehrsportraitfotografen etwas geärgert - zu langsam um für sie attraktiv zu sein... selbst die Sonne lacht da kurz auf ^^

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Eine gesunde Woche euch allen!

 

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Schon seltsam... so sehr das böse Corona-Virus unser Alltagsleben gelähmt hat, so stur verfallen wir anscheinend in alte Gewohnheiten und Verhaltensweisen, sobald eine Feierlichkeit mit Tradition ansteht... 

Herrschte in den vergangenen Tagen noch eine fast schon gespenstische Ruhe in Strassen und Geschäften vor, so schien heute niemand je etwas von "Abstandsregelung", sorgsamem Umgang miteinander und Ähnlichem gehört zu haben - es wird gedrängelt, gerempelt, geschubst... jeder für sich, und doch alle auf einem Haufen! Hoffen wir mal, dss das keine negativen Auswirkungen haben wird... 

Dabei hat heute die Sonne geradezu geschmeichelt und sich Mühe gegeben, den gesamten Tag angenehm frühlingshaft vergehen zu lassen! 

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Bleibt gesund, und habt ein schönes Osterfest!

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Ok, Entspannen, und nicht von der ganzen Hysterie draussen anstecken lassen sind ja hehre Ziele, aber doch nicht SO!

Das Thema "Geisterfahrer" ist leider nicht nur auf Autobahnen beschränkt, auch innerstädtisch kommt es schon mal vor, dass jemand seelenruhig bei Rot über die Ampel tuckert, seelenruhig in den Gegenverkehr fährt und mitten auf der Kreuzung dreht... 

Nicht, dass ein Smart nicht zum Personentransport geeignet wäre - es ist lästig, den im Falle eines Falles aus den Profilrillen seines Vorderreifens herauskratzen zu müssen...

Bei aller Entspannung - Augen auf!

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Das letzte Mal habe ich die Verkehrssituation zwischen der Stadtmitte und dem Randgebiet an einem Freitag Nachmittag in den 80er Jahren erlebt - leere Strassen, kaum Passanten unterwegs, fast schon unwirkliche Stille... 

Von unüberschaubaren Menschenmengen, hektisch die Spur wechselnden, Stossstange an Stossstange drängelnden Autos keine Spur - diesen Anblick ist man heutzutage kaum noch gewohnt... 

Ganz beiläufig, ungeachtet der derzeit angespannten Situation durch ein sich global ausbreitendes Phänomen, stelle ich fest, dass die Einschränkungen, denen wir zur Zeit unterliegen, auch ihr Gutes haben... ein Gefühl der Entspannung, der Ruhe kehrt ein. Keine sich langsam aufbauende Aggression durch den hupenden Drängler hinter und der nervenden Schnarchnase vor einem, kein gehetzter Blick zur Uhr, um abzuschätzen wann man den Trubel endlich hinter sich gebracht hat und zu Hause einkehrt. Man fährt etwas verhaltener, hat einen Blick übrig für das Geschehen - oder besser Nicht-Geschehen - um einen herum, nimmt seine Umgebung plötzlich viel intensiver wahr... 

Im Vordergrund steht nicht mehr der Gedanke, endlich mal wieder Höchstleistungen zu erbringen, sei es im Sport, im Spiel, im Austaisch mit Familie und Freunden - zur Ruhe kommen, entspannen, sich erholen ohne "sozialen Druck" ist das Motto der Zeit! 

Wechselt das Fernsehprogramm, statt der - seit geraumer Zeit eh immer gleichen - Nachrichten schaut mal einen Film, lest ein Buch, lehnt euch zurück und schaltet ab... geniesst die freie Zeit ohne Hektik, aber auch mal ohne Blick auf das aktuelle Tagesgeschehen "da draussen", besinnt euch auf euch selbst!

Erholsames Wochenende euch allen! 

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Ein wenig Zynismus könnte man dem Wetter tatsächlich anlasten... Ausnahmezustand allenorts, die Strassen sind nicht vollends ausgestorben, doch der Verkehr zu Rad und zu Fuss hält sich stark in Grenzen, fast wie an einem stillen Feiertag. 

Milde Frühlingstemperaturen, die Sonne strahlt vom wolkenlosen Himmel herab, eigentlich ideale Voraussetzungen an die frische Luft zu gehen, etwas zu unternehmen, und sei es nur durch die Stadt zu bummeln oder in den Park zu setzen... doch statt des erwareten Menschengewimmels, sieht man fast leere Strassen, kaum ein Mensch unterwegs - die wenigen, die nicht im Homeoffice oder an ihrem Arbeitsplatz ihre Brötchen verdienen, stehen im Laden in der Kassenschlange... mit Sicherheitsabstand, freundlich distanziert. 

Diesmal sind es nicht unsere "lieben Mitmenschen", die uns nach einem Schabernack "April April!" zurufen - diesmal scheint Mutter Natur uns diesen Streich zu spielen...

April April! Lasst euch nicht ärgern!

 

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Freitag Nachmittag - Feierabend. Die Sonne scheint, milde Temperatur, da kann man zur Entspannung nach dem aufreibenden Arbeitstag eine Runde um den Block spazieren, an der Trinkhalle einen kurzen Stop einlegen um Zigaretten zu kaufen... die Strassen sind leer, vereinzelt sieht man jemanden Einkaufstüten schleppen, die letzten Besorgungen der Woche erledigen. 

 Zuhause angekommen, erst mal einen frischen Kaffee geniessen, zurücklehnen, sich informieren was so in der Welt vorgeht - abseits der offiziellen Nachrichten erfährt man, womit sich das Umfeld die Zeit vertreibt: Stadt-Land-Fluss, Brettspiele, allerlei Unterhaltendes für zuhaus, was man im kleinen Kreis der Familie, ohne Aufwand in den eigenen vier Wänden gegen Langeweile tun kann. 

Stille Überlegung, was im Haushalt zu tun ist, das Wochenende bietet sich ja geradezu an, den Hausputz zu erledigen, Möbel zu rücken, all die Kleinigkeiten zu erledigen welche man über die Woche zugunsten der Arbeit hat liegen lassen. Was gibts Sonntag zu essen? Auch darüber wird sinniert, und ein grober Zeitplan bis Sonntag Abend erstellt, bevor man sich wieder auf die kommende Arbeitswoche vorbereitet. 

Ich schrecke aus meinen Gedanken auf - bin von meiner Luftschnapp-Runde zurück vorm Haus, und mir fällt auf: bis auf die Anzahl geparkter Autos - darunter auch mein schwarzer Brummer, der brav vor der Haustüre auf seinen Einsatz wartet - und deren Baujahr, erinnert die Szenerie draussen stark an vergangene Zeiten, an die 80er, 90er Jahre, als der Wechsel zwischen Arbeit im Betrieb und der Freizeit in den eigenen vier Wänden noch Normalität war, als man mehr im Kreis der eigenen Familie abschaltete statt kreuz und quer durch die Weltgeschichte tingelte, um sich mit Freunden zu treffen, zu feiern, zu shoppen, irgendwo in bunter lauter Gesellschaft "abzuhängen"...

Nur mit dem Unterschied dass wir grad 2020 haben, dass diese Ruhe und Beschaulichkeit, die wir allenorts erleben, behördlich aufdiktiert ist -  Einschränkung um der Sicherheit und Gesundheit willen. 

Aber ist es wirklich eine Einschränkung? Der erzwungene Verzicht auf Lebensqualität? Ok, es gibt Geschädigte, die vom Virus gnadenlos heimgesucht werden und darunter zu leiden haben. Es gibt Streiterei und Unsicherheit in den Geschäften, welche wider besseres Wissen leergekauft werden, als gäbe es kein Morgen mehr... es gibt Einschnitte im Leben Geschäftstreibender und deren Personal, welche den Betrieb aufgrund der Verordnungen einstellen mussten. 

Das Ausmass dieser Einschnitte hat derzeit Dimensionen erreicht, welche uns heutzutage fremd geworden sind, welche uns aus der Geborgenheit der Routine herausreissen, aber wirklich neu, ungewöhnlich, sind sie nicht. Keine Endzeit, die uns in Depression verfallen lassen muss, Keine Katastrophe, deren Ende unausweichlich auch das Unsere sein wird. 

Vielleicht ist es eher ein neues Kapitel unserer Gesellschaft - ein Besinnen auf das eigene, familiäre Umfeld, die eigene nahe Umgebung, die Bescheidenheit in Tun und Auftreten... auch das Modewort "Entschleunigung" bekommt hier zum Teil seine Berechtigung. 

Blendet man das Unabänderliche für einen Moment aus, befasst man sich mit dem Augenblick, dem "Jetzt" und "Hier", findet man vielleicht neben all der Verunsicherung möglicherweise eine lang vergessene Art und Weise zu leben... sich und sein Umfeld wahrzunehmen... seine Zeit zu gestalten ohne den Zwang der "gesellschaftlichen Exhibition", ohne den Drang seine vielfältigen Aktivitäten mit möglichst vielen Mitmenschen zu teilen und sich an ihnen zu messen... 

Mag sein, dass ich zu einer Minderheit zähle, die sich gern an vergangene Jahrzehnte erinnert, die das Leben nicht als "Wettbewerb" sieht, in dem man sich mit anderen zu messen hat, die in dem, was andere beim Vergleich "alter Zeiten" zum "Jetzt" als Verlust ansehen, keinen Nachteil entdeckt, sondern eher die Möglichkeit zur Ruhe, Besinnung, Einkehr... diese Einstellung wirkt sich auf jeden Fall positiver auf mich aus als ein Hadern mit dem Schicksal, und der Ein oder Andere täte vielleicht gut daran, sich auf ähnliche Weise zu besinnen...

Euch allen ein angenehmes - und gesundes - Wochenende!

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Langsam versinkt die Sonne am trüben Horizont... einsam steht er in der Ödnis, staubig, abgerissen, die Augen im unrasierten Gesicht zusammengekniffen, als suche er das nächste Ziel für die Schrotflinte in seiner Hand... 

Hinter ausgebrannten Autowracks, aufgetürmtem Schutt, verbergen sich verstohlene Gestalten, ängstlich dem Recken entgegenblickend, gierig jedoch auch sein Ziel ins Auge fassend... eine säuberlich aufgebaute Pyramide aus - Klopapier!

Ok, genug der Träumerei - draussen wartet die Realität, die kann halb so schlimm nicht sein... 

Nach Feierabend noch schnell den Einkauf erledigen - in der Regel nichts Besonderes... anders jedoch in diesen Tagen. Kurz in die Borbecker City gefahren, dem grossen, mit unüberschaubarer Warenvielfalt ausgestatteten Lebensmittelmarkt entgegen - schon bei der Auffahrt auf den Parkplatz überkommt mich ein seltsames Gefühl: 
Statt eng aneinandergereihter Autos, umherwirrenden Menschenmengen, eine grosse, fast leere Fläche! 
Kaum ein Fahrzeug, das auf schwer bepackte Leute wartet, um sie mit ihrem frisch erworbenen Vorrat nach Haus zu chauffieren... 

Im Laden dann des Rätsels Lösung: Das Bild des einsamen Rächers inmitten öder Fläche lebt hier wieder auf! 
Leere Regale wohin man schaut, das Ladensortiment der grundlegenden Artikel des täglichen(?) Bedarfs beraubt... hab ich was verpasst? Ist das Ende der Welt bereits angebrochen, und ich habe es verschlafen? Hat ein mächtiger Despot verfügt, dass nichts mehr produziert, nichts mehr verkauft wird, die Versorgung der Menschheit eingestellt wird? 

Nein - Corona lautet das Zauberwort, das aus friedfertigen, relativ vernunftbegabten Menschen panisch an den Untergang glaubende Wilde macht! 
Das zu regelrechten Schlachten um begehrte Pretiosen anstiftet, wie Brot, Milch, Mehl, Nudeln... und nicht zuletzt das unentbehrliche, in Gold nicht aufzuwiegende Klopapier! 

Hallo? Falscher Film? 

Leute - die Welt geht nicht unter, auch Morgen fahren noch Trucker beherzt ihre schwer beladenen LKWs von Laden zu Laden, verräumen fleissige Verkäufer unermüdlich Nachschub in den Regalen und stellen sicher, dass niemand hungern, dursten... oder ohne Klopapier auf dem stillen Örtchen hocken muss! 

Nicht das unerforschte, bedrohlich scheinende Virus ist es, das uns das Leben schwer macht, nicht das unbeholfene, nur schlecht koordinierte Vorgehen unserer "Entscheider" auf politischer Ebene, nicht die zahllosen Fake-Meldungen, die sich in den Onlinemedien, aber auch in Papierform durch die Gesellschaft fressen... 

WIR sind die Ursache allen Übels! WIR filtern aus jeder noch so positiven Meldung das Negativste heraus, konzentrieren es, runden es mit Missmut und phobischen Gedanken ab, malen es schwarz an - und tragen es dann als einzig plausible Tatsache vor uns her! 
Über Corona zu scherzen wäre fehl am Platz, aber die Pandemie ist nicht gleichbedeutend mit dem Ende der Welt, dem Ende der menschlichen Zivilisation! Und schon gar nicht mit dem Ende der Versorgung! 

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Schaltet eure Hysterie doch einfach mal einen Gang runter, haltet euch an Regeln, die man schon zu euren und eurer Vorfahren Kindheit aufgestellt - und befolgt hat... Schränkt allzu innige Kontakte ein, vermeidet es, zur sprichwörtlichen Virenschleuder zu werden, oder selber einer zum Opfer zu fallen! Geht etwas besonnener mit euren Mitmenschen um! Verbarrikadiert euch nicht zähnefletschend hinter euren gehamsterten Vorräten, missgünstig auf den starrend, dem ihr die letzten Sachen vor der Nase weggekauft habt! 

Geht an die frische Luft, tankt Sonne, Energie und Frühlingslaune!

Und verdammt nochmal, lasst etwas Toilettenpapier übrig für diejenigen, die es bitter benötigen!!! 

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Wo man auch hinschaut und -hört, überall geistert nur "Corona" durch die Köpfe... inzwischen werden schon ganze Nationen zum Sperrgebiet erklärt! 

Natürlich, das ist eine ernste Sache, und niemand sollte sich unnötigem Risiko aussetzen, aber jetzt nur noch in heller Panik sämtliche Geschäfte leerkaufen, hysterisch von Arzt zu Arzt hetzen, und sich bibbernd in den eigenen vier Wänden verschanzen? Nee, das ist nicht das Wahre! 

Entspannen wir doch mal die geplagten Nerven mit einem Blick nach draussen - und beobachten, wie sich scheinbar in aller Stille etwas Frühlingshaftes ankündigt... wenn auch zunächst sehr zaghaft und nur für kurze Augenblicke! Ging der Februar mit einem Hagelwolkenbruch erster Güte zu Ende, und liess sich als der "niederschlagsreichste Februar seit Beginn der Wetteraufzeichnung" feiern, so traut sich zu Beginn des März zwischen all den Schäuerchen und Nieselregen tatsächlich auch mal die Sonne ans Tageslicht, gepaart mit recht mildem Klima! 

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Schaut man tief in sich hinein, vorbei an den berüchtigten Winterdepressionen, die den einen in voller Wucht befallen, dem anderen nur die Laune nach unten drücken - kann man solch sonnigen Momenten tatsächlich etwas Positives abgewinnen, und sei es auch nur für kurze Momente... einfach mal innehalten, den Blick in den strahlend blauen Himmel lenken, die wärmenden Sonnenstrahlen in klarer Luft geniessen (ok, das mit "wärmend" und "klarer Luft" lassen wir mal so dahingestellt) und sich auf den nahenden Frühling freuen... das lässt innerlich aufatmen, und sollte auch der Laune recht zuträglich sein... 

Einen angenehmen Wochenstart euch allen!

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Und was tut die Katze von Welt, wenn selbst ihr, die sie sonst jeder Witterung trotzig entgegenschleicht, das ständige Hin und Her zwischen Sonne, Schneeregen und Sturm zu bunt wird?Na klar, mit einem verführerischen Seitenblick dem heimischen Dosenöffner signalisieren, dass es nun an der Zeit ist, mit Leckerchen und Streicheleinheiten nicht zu geizen!


Geniessen kann man die Wetterlage nun wirklich nicht - aber lasst euch davon nicht die Laune verhageln!

Augen geradeaus, geradewegs aufs nahende Wochenende gerichtet, und durch! 

bekannte zitate

Wenn Du nicht willst, was man Dir will, das willst auch nicht, was willst'n Du?
Otto Waalkes
Deutscher Komiker (1948 - )